Brei, Eintopf und Suppen

Der allgegenwärtige Brei – in manchen Haushalten war Brei das Hauptnahrungsmittel – drei- bis viermal täglich und das bis weit in das 18. Jahrhundert hinein, bis er durch die Kartoffel ersetzt wurde. Nicht nur im Mittelalter ernährten sich die ärmeren Menschen von Brei. In der Römerzeit hatte der Status des Breis eine Wandlung erfahren: Vom Lebensmittel für alle wurde er zur Speise für die Armen. Dabei darf man den Brei nicht mit unserer heutigen Vorstellung von Brei vergleichen: Er war sehr steif bis schnittfest, nicht breiig im Sinne des Wortes, wie wir es heute verstehen. 

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Textquelle:
„Tell kocht!”, iTS Buchverlag

 
   

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