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Schweizer Sagen

Der Rat des wilden Mannes

Die Gemeinde Tenna, in Graubünden, fing einen großen Bären, der ihr viel Schaden zugefügt hatte ...

Die Gemeinde Tenna, in Graubünden, fing einen großen Bären, der ihr viel Schaden zugefügt hatte; sie wollte ihn dafür grausam bestrafen, um an dem wilden Brummer für immer ein Exempel zu statuieren; da trat ein wildes Mannli unter die Versammlung und sagte: "'s grusigst ist, lant e hürotha" (das grausigste ist's, wenn ihr ihn heiraten laßt). Die Sentenz des wilden Mannlis wurde von nun an im Munde des Volkes ein Sprichwort.

Textquelle: Deutsche Volkssagen. Hg. v. Leander Petzoldt. München 1978. S.198


 1485,    24  Feb  2016 ,   Ostschweiz
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