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Die Geburtsstunde der Kirche

Pfingsten findet jeweils 50 Tage nach Ostern statt und stellt gleichzeitig auch das Ende des Osterfestkreises dar. An diesem Tag feiern die Christen die Entsendung des Heiligen Geistes an die Apostel.


Jesus Christus hatte prophezeit, dass seine Jünger den Heiligen Geist eingehaucht bekämen und an Pfingsten traf diese Prophezeiung dann auch ein. Die  Apostelgeschichte im Neuen Testament beschreibt das fromme Ereignis folgendermassen: «Plötzlich gab es ein mächtiges Rauschen. Das Rauschen erfüllte das ganze Haus, in dem sie (die Apostel) waren. Dann sahen sie etwas wie Feuer, das sich zerteilte, und auf jeden ließ sich eine Flammenzunge nieder. Alle wurden vom Geist Gottes erfüllt und begannen in anderen Sprachen zu reden, jeder und jede, wie es ihnen Gott eingab.»


Die Jünger Jesu waren plötzlich in der Lage, jede Sprache zu sprechen, in der Lage, das Wort Gottes verständlich in die ganze Welt hinauszutragen. Der Glaube an Jesus fand schnell Anhänger und so entstanden die ersten christlichen Gemeinden, die Kirche war geboren.


Pfingsten ist also einer der heiligsten Feiertage im Christentum und wir haben einen ganzen Tag Zeit, um uns Gedanken über den Geist des Glaubens zu machen, über den Geist des Friedens nachzudenken und den Geist der Liebe zu leben. Pfingsten soll uns in Erinnerung rufen, dass der Heilige Geist uns einst die Fähigkeit gab, verständnisvoll miteinander zu kommunizieren.

 

Oliver Varga


 1245,    27  Jun  2016 ,   Kultur & Feste
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