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Der Gletscher ob Flims

Oberhalb von Flims in Graubünden lag eine grüne Alp, welche einer Witwe gehörte. Nebenan waren die Besitzungen eines reichen Mannes.

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Der versteinerte Ritter

Einst lebte ein böser Ritter namens Hans von Waldenburg. Dieser hatte eine feste Burg, die ob dem Städtlein Waldenburg im Baselgebiet stand.

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Vom deutschen Rheinstrom

Heilige Wasser rinnen von Himmelsbergen – singt die Edda, das uralte Götterlied, so auch der Rhein, des deutschen Vaterlandes heiliger Strom, rinnt vom Gottesberge (St. Gotthart), aus Eispalästen, aus dem Schooße der Alpen nieder, als Strom des Segens.

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Blümelis-Alpe

Im Berner Oberland liegt ein Bergzug, die Klariden geheißen, darauf waren herrliche Weiden, alle voll der kräftigsten Alpenkräuter und Blumen, so daß jede Kuh des Tages dreimal gemolken werden konnte und jedes Melken dritthalb Maas in den Milcheimer gab.

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Der versteinerte Ritter

inst lebte ein böser Ritter namens Hans von Waldenburg. Dieser hatte eine feste Burg, die ob dem Städtlein Waldenburg im Baselgebiet stand.

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Die Zwerge auf dem Baum

Des Sommers kam die Schar der Zwerge häufig aus den Flühen herab ins Tal und gesellte sich entweder hilfreich oder doch zuschauend den arbeitenden Menschen, namentlich zu den Mähdern im Heuet (der Heuernte).

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Der Kaiser und die Schlange

Als Kaiser Karl zu Zürich in dem Hause, genannt zum Loch, wohnte, ließ er eine Säule mit einer Glocke oben und einem Seil daran errichten: damit es jeder ziehen könnte, der Handhabung des Rechts fordere, sooft der Kaiser am Mittagsmahl sitze. Eines Tages nun geschah es, daß die Glocke erklang, die hinzugehenden Diener aber niemanden beim Seile fanden.

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Das Panner von Zug

In gar frühen Zeiten waren die alten Eidgenossen der Länder Uri, Schwyz und Unterwalden dem Papste einst über das verschneite Gotthardgebirge zu Hilfe gezogen.

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Versöhnliche Herzen

In jenen unseligen Tagen, da sich, wie anderwärts in der Welt, die Eidgenossen um des Glaubens willen gar heftig bekriegten, hatte sich auch die alte, vieltürmige Stadt Solothurn in zwei Glaubensparteien geteilt.

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Der Luzerner Harschhörner

Die Schweizer brauchen Trompeten, Trummeln und Pfeifen, doch ist ein großer Unterschied zwischen dem landsknechtischen und eidgenössischem Schlag ...

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Der Sterbensstein

In Oberhasli auf dem Weg nach Gadmen, unweit Meiringen, liegt am Kirchetbuel, einer engen Felsschlucht, durch welche vor Jahrhunderten sich die trübe Aar wälzte, ein Stein auf der Erde ...

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Der Kornsack

Vor manchem Jahr besassen die Leute von Grimentz im tiefer gelegenen, dreigestaffelten Dörflein St. Jean noch etliche kleine Kornäcker, auch ein wenig Weideland und Speicher.

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Teufelsbrücke

Ein Schweizer Hirte, der öfters sein Mädchen besuchte, mußte sich immer durch die Reuß mühsam durcharbeiten, um hinüberzugelangen, oder einen großen Umweg nehmen.

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Der Richter von Bellenz

Jenseits des Gotthardgebirges, hart am Tunnel, liegt das kleine Dorf Eriels oder Airolo, das erste Dorf des schweizerischen Livinentales, in dem man Italienisch spricht.

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Rudolf von Strättlingen

König Rudolf von Burgund herrschte mächtig zu Strättlingen auf der hohen Burg; er war gerecht und mild, baute Kirchen weit und breit im Lande; aber zuletzt übernahm ihn der Stolz, daß er meinte, niemand, selbst der Kaiser nicht, sei ihm an Macht und Reichtum zu vergleichen.

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Der kleine Schweinehirt

Am Ausgang des schönen und großen Lemansees, in dem sich die savoyischen Schneeberge spiegeln, liegt die stolze Schweizer Stadt Genf, die sich heute noch gern Republik Genf nennt.

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Der Kaiser und die Schlange

Als Kaiser Karl zu Zürich in dem Hause, genannt zum Loch, wohnte, ließ er eine Säule mit einer Glocke oben und einem Seil daran errichten: damit es jeder ziehen könnte, der Handhabung des Rechts fordere, sooft der Kaiser am Mittagsmahl sitze.

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Die Tarnkappe

Ein Knabe eilte jodelnd den Burgerwald herunter. Plötzlich blieb er wie angewurzelt stehen, und der frohe Gesang erstarb auf seinen Lippen.

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Die Sage von Wilhelm Tell

Lieder und Chroniken des Schweizerlandes preisen den Tell als den Befreier von hartem und lastendem Druck, als den Schöpfer der Schweizerfreiheit, und in alle Lande ist sein Ruhm erklungen, und ist ewig fortlebend und unaustilgbar.

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Fenetta, das Inselfräulein

Aus dem großen Genfersee, an dem der gut mundende Waadtländer Wein wächst, fließt mit Sang und Klang der Rhonefluß. Nicht weit vom See ab, in der Gegend des Dorfes Noville, befinden sich im Strom viele kleine Inseln und Sandbänke, die mit Erlen und Weiden und anderem Gestäude bewachsen sind.

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Das Neunuhrglöcklein von Schaffhausen

Zur Zeit der Kreuzzüge, als viele Ritter und Kriegsknechte ins Heilige Land gezogen waren, um das heilige Grab Christi den Ungläubigen zu entreißen, war auch ein Ritter aus der Stadt Schaffhausen, wo die schöne Erkerstraße steht, mit ihnen über das Meer gefahren.

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Sturz des Mändliser

Der Mandliserberg in Uri bildet mit einem seiner Grate, dem Jakober, die südliche Begrenzung des Leutschachtales, dessen Hintergrund, früher eine schöne Alptrift, jetzt mit ungeheuren Granitblöcken bedeckt ist.

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Des Teufels Reittier

Eine halbe Stunde ob dem Pfarrdorfe in Visperterminen steht in reizender Einsamkeit des Waldes eine schöne, vielbesuchte Wallfahrtskapelle. Unter den vielen Votivtafeln, die ringsum an der Mauer hängen, fallen auf ein 'Hufeisen' und eine 'Haarflechte'.

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Schlacht bei Murten

Am 22. Juni 1476 war Murten der Schauplatz des Krieges zwischen dem burgundischen Heer, angeführt von Herzog Karl dem Kühnen, und den Eidgenossen.

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Sanct Gallus

Schon in frühen Zeiten drang das Christenthum in das rhätische Gebirge. Ein brittischer Königssohn, Ludius mit Namen, soll über Meer gekommen sein und diesem Lande zuerst das Evangelium gepredigt haben.

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Der Stiefelreiter

Wenn die Novemberstürme abends durchs Reusstal heulen und es sich beim Kreuzwirt im Städtchen Bremgarten erst recht gemütlich hinter dem Weinglas sitzt, heisst es oft auf einmal: "Hört doch, der Stiefelreiter!"

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Blümelisalp

Mehr als eine Gegend der Schweiz erzählt die Sage von einer jetzt in Eis und Felstrümmern überschütteten, vor alten Zeiten aber beblümten, herrlichen und fruchtbaren Alpe.

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Neutralität und Reduit

Die Schweizerische Neutralität gilt als selbstgewählt, dauernd und bewaffnet. In ihrer modernen Form geht sie zurück auf den Wiener Kongress von 1814/1815. Für eine neutrale Schweiz eingesetzt hatte sich am Wiener Kongress dabei besonders der Genfer Politiker Charles Pictet de Rochemont.

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Radbod von Habsburg

Im X. Jahrhundert gründete Radbod auf seinem eigenen Gute im Aargau eine Burg, genannt Habsburg (Habichtsburg, Felsennest), klein, aber fest.

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Die Rüfe

Wenn man über den hohen Gebirgspaß Bernina nach Puschlav wandert, so gelangt man am südlichen Bergabhang nicht weit oberhalb Pischiadello an eine Stelle, wo in alter Zeit, keine Chronik gibt davon Kunde, ein Dörfchen namens Zarera stand. Man nennt den Ort die Rufe.

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Das Drachenloch

Bei Burgdorf im Bernischen liegt eine Höhle, genannt das Drachenloch, worin man vor alten Zeiten bei Erbauung der Burg zwei ungeheure Drachen gefunden haben soll.

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Der Bund in Rütli

Einer von Schwyz, genannt Stöffacher, saß zu Steinen, dieshalb der Burg, der hatte gar ein hübsches Haus erbaut.

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Die Morgartenschlacht

Die Morgartenschlacht ist im Zeichen der Entstehung der urschweizerischen Eidgenossenschaft und der Auseinandersetzung zwischen grossen Adelshäusern, vorab dem Hause Habsburg- Österreich und verschiedenen Grundherren, auf dem Gebiet der späteren Schweiz zu sehen.

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Der Dürst

Um den moorigen See auf dem Pilatus und im ganzen Berggehege tobt der Dürst, das ist der Wilde Nachtjäger, wie in Thüringen, im Voigtland und am Harz, der hat zur Gesellschaft auch ein gespenstig Weib ...

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Der Berggeist

Der Berggeist, Meister Hämmerling, gemeiniglich Bergmönch genannt, zeigt sich zuweilen in der Tiefe, gewöhnlich als Riese in einer schwarzen Mönchskutte.

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Die Füße der Zwerge

Vor alten Zeiten wohnten die Menschen im Tal und rings um sie in Klüften und Höhen die Zwerge, freundlich und gut mit den Leuten, denen sie manche schwere Arbeit nachts verrichteten; wenn nun das Landvolk frühmorgens mit Wagen und Geräten herbeizog und erstaunte, daß alles schon getan war, steckten die Zwerge im Gesträuch und lachten hellauf.

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Schlacht bei Sempach

Rund hundert Jahre vorher hatten sich die Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden zusammengeschlossen und der Legende nach im Rütlischwur in den ersten Augusttagen im Jahr 1291 (oder gemäss Aegidius Tschudi 1307) ihren Zusammenhalt gegen das Haus Habsburg geschworen. Der Schwur ist historisch nicht belegt, gehört aber zum festen Bestand der Schweizer Historiographie.

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Von Drachen und Lindwürmen

Auf dem hohen Pilatus hat es Drachen und Lindwürmer vollauf gegeben, die haus'ten in unzugänglichen Höhlen und Schluchten des gewaltigen Alpenbergstocks.

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Der Pilatus und die Herdmanndli

In der ganzen Schweiz, im Berner und Luberner Land, im Haslithal, und fast allenthalben gehen Sagen von Zwergen und und den Zwergen, die sonst in seinem Geklüft wohnten, die heißen Herdmanndli.

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Die Schlangenjungfrau

Um das Jahr 1520 war einer zu Basel im Schweizerlande mit Namen Leonhard, sonst gemeinlich Lienimann genannt, eines Schneiders Sohn, ein alberner und einfältiger Mensch, und dem dazu das Reden, weil er stammerte, übel abging.

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Das schwere Kind

Im Jahr 1686, am 8. Juni, erblickten zwei Edelleute auf dem Wege nach Chur in der Schweiz an einem Busch ein kleines Kind liegen, das in Linnen eingewickelt war.

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Sennentuntschi

Über 70 Versionen gibt es von der bekannten Schweizer Sage, davon sind einige auch in Österreich bekannt.

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Der Tag von Giornico

Nach dem Tode des Herzogs Galeazzo Sforza von Mailand im Jahre 1478 gab es zwischen dem Lande Uri und den Herrschern von Mailand allerlei Streitigkeiten, also daß zuletzt der Landammann von Uri und seine Räte dem Herzog und seiner Gemahlin den Krieg erklärten.

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Der Knabe erzählt's dem Ofen

Als auch Luzern dem ewigen Bunde beigetreten war, da wohnten doch noch östreichisch Gesinnte in der Stadt, die erkannten sich an den roten Ärmeln, die sie trugen.

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Die Beute von Grandson

Als der Herzog von Burgund, Karl der Kühne, mit den Eidgenossen im Kriege lag, stellte er sich eines Tages mit seinem glänzenden Heere beim Städtchen Grandson zum Kampf auf.

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Das verlorene Tal

Die deutschen Bewohner von Macugnaga sprechen von einem verlorenen Tal, dessen unzugängliche Stätte sie hinter das Filarhorn verlegen.

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Die Vuivra

Die 'Vuivra' so wird erzählt, ist ein fliegendes Ungetüm, das eine Krone auf dem Haupte trägt, Feuer zu Flügeln hat und am Körper einem Drachen gleicht.

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Die Felsenbrücke

Ein Hirt wollte abends spät seine Geliebte besuchen, und der Weg führte ihn über die Visper, da, wo sie in einer tiefen Felsenschlucht rauscht, worüber nur eine schmale Bretterbrücke hängt.

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Die Fenggin Madrisa

Drüben auf den Saaser Alpen am Fuß des Madrisahornes hatte ein reicher Bauer eine Alp und schickte seinen Sohn hinauf, um dort im Winter mit den Kühen zu bleiben, solange der Heuvorrat reichte, wie das noch jetzt vielfach geschieht.

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Winkelried und der Lindwurm

Zu Wylen, einem Dorfe, nicht weit vom Pilatus, saß ein Mann, der hieß Winkelried, und in der Nähe droben am Berge hauste ein schädlicher Lindwurm, der fraß Menschen und Vieh, und verödete den ganzen Landstrich, so daß ihn die Umwohner Deb-Wyler nannten.

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Die Bergmanndli

Die Bergzwerge schätzen und lieben die Gemsen, sie wollen nicht, daß die Jäger sie tödten, und manchem Alpenjäger ist es deshalb schon gar schlecht ergangen.

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Die Herdmanndli ziehen weg

Es ist schon viel gesagt, wie gut gegen die guten Menschen die Berglütlenen des Pilatus waren; kleine, zwei Fuß hohe Männlein mit grünen oder grauen Röckchen, mit Füßen, die man nicht sah, langem Silberbart bis zur Erde herunter, die hüteten das edle Gestein im Berge, waren den Menschen hülfreich, kamen wohl auch und begehrten Speise, liebten insonderheit das Schweinefleisch, und wer ihnen gab, hatte es gut und erfreute sich ihrer Gunst.

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Des Schweizervolkes Ursprung

In alten Zeiten, bevor noch das Schweizerland bevölkert und bebaut war, saß ein starkes und zahlreiches Volk in Ost- und Westfriesland und im Lande Schweden, und kam über dieses Volk große Hungersnoth und leidiger Mangel.

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Kastelen Alpe

Auf der Kastelen Alpe wohnte ein reicher Bauer, der hatte viele Heerden und Matten, und drunten in Kriens hatte er eine arme Muhme, die war Wittwe, hatte nur eine einzige Tochter und nährte sich mit dieser gar kümmerlich, lag auch schwer an der Gicht darnieder.

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Die edelmütigen Nidwaldner

Einst hatten die Bürger der guten Stadt Luzern mit den Landleuten der Täler von Unterwalden nid dem Kernwald einen bösen Streit um eine Rechtsame am hochragenden Bürgenberg.

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Der einkehrende Zwerg

Vom Dörflein Ralligen am Thuner See und von Schillingsdorf, einem durch Bergfall verschütteten Ort des Grindelwaldtales, vermutlich von andern Orten mehr, wird erzählt ...

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Der Ritter von Lasarraz

Im fruchtbaren Waadtlande, zwischen dem Genfer- und Neuenburgersee, stand einst eine kleine Burg, die der Ritter von Lasarraz bewohnte.

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Das Licht der Glühwürmchen

Man erzählt sich, dass in alten Zeiten die Glühwürmchen sowohl oben als auch unten an ihrem Körper leuchteten - bis zu jenem Tag, an dem ein paar Schneiderinnen das Hochzeitskleid für ihre werte Gräfin unter Zeitnot beim Schein einer bescheidenen Öllampe zur Vollendung nähen sollten.

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Der Kreuzliberg

Auf einer Burg in der Nähe von Baden im Aargau lebte eine Königstochter, welche oft zu einem nah gelegenen Hügel ging, da im Schatten des Gebüsches zu ruhen.

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Die drei Telle

In der wilden Berggegend der Schweiz um den Waldstättersee ist nach dem Glauben der Leute und Hirten eine Felskluft, worin die drei Befreier des Landes, die drei Tellen genannt, schlafen.

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Der Grenzlauf

Es fügte sich, daß des Kaisers Landvogt, genannt der Grißler1), gen Uri fuhr; als er da eine Zeit wohnte, ließ er einen Stecken unter der Linde, da jedermann vorbeigehen mußte, richten, legte einen Hut drauf und hatte einen Knecht zur Wacht dabeisitzen.

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Der Drache fährt aus

Das Alpenvolk in der Schweiz hat noch viele Sagen bewahrt von Drachen und Würmern, die vor alter Zeit auf dem Gebirge hausten und oftmals verheerend in die Täler herabkamen.

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