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Sagen & Legenden

Schlacht bei Murten

Am 22. Juni 1476 war Murten der Schauplatz des Krieges zwischen dem burgundischen Heer, angeführt von Herzog Karl dem Kühnen, und den Eidgenossen.

Karl der Kühne, Herzog von Burgund, besass ein Patchwork-Reich von der Nordsee bis zum Mittelmeer; eingeklemmt zwischen Frankreich unter Ludwig dem XI. und dem Hl. Römischen Reich unter Kaiser Friedrich dem III. Karls Ziel war es, sein Reich durch Diplomatie und Krieg zu festigen, um König zu werden. Dabei kamen ihm allerdings der Kanton Bern und die Eidgenossen in die Quere. Im März 1476 erlebte Karl bei Grandson am Neuenburgersee seine erste Niederlage gegen die Eidgenossen. Er gab aber nicht auf, wollte sich vielmehr an den Eidgenossen rächen. Deshalb sammelte er sein Heer von neuem und zog durchs Broyetal gegen Bern. Die Eidgenossen hatten den Gegenschlag erwartet und bereits im April 2000 Mann Besatzung unter dem Befehlshaber Adrian von Bubenberg in Murten stationiert. Am 22. Juni 1476 gelang es den Eidgenossen mit einem Überraschungsangriff das burgundische Heer zu überrumpeln und Karl den Kühnen vernichtend zu schlagen. Karl gelang die Flucht. Im Januar 1477, in der dritten Burgunder-Schlacht bei Nancy, verlor Karl der Kühne sein Leben. Damit verschwand sein Burgunderreich von der europäischen Landkarte. Karl der Kühne hatte also drei Schlachten verloren: „In Grandson verlor er das Gut - in Murten den Mut und in Nancy das Blut“.

 
Mehr dazu auf: Murtentourismus.ch


 2224,    07  Sep  2016 ,   Sagen & Legenden
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