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Auch auf grüner Unterlage kann man Ski fahren

Seit Jahren wird an neuen Konzepten anstelle des beliebten Wintersports getüftelt. Eine Variante stellt das sogenannte Grasskifahren dar. Bei den dabei verwendeten Ski stellt man auf den ersten Blick keine Ähnlichkeit mit herkömmlichen Ski fest. Anders als bei diesen Skis  ist die Unterfläche nicht glatt, sondern besteht aus einer Art Raupen. Der Sportler gleitet also nicht über die Piste, sondern rollt. Der Grasski ist je nach Grösse des Fahrers zwischen 70 und 100 cm lang. Die Bindungen sehen denjenigen der bereits bekannten Bigfoot-Ski ähnlich. Der Grasski erfordert mehr Unterhalt als die der Schneeski.  Die Rollen der Raupen sollten nach jedem Gebrauch geputzt und geölt werden. Zum Schutz vor Steinen und Dreck werden den Ski häufig mit Kunststofffolien überzogen. Zur Ausrüstung gehören wie bei der normalen Skiausrüstung Helm und Handschuhe. Als Zentrum des Grasskisports ist unter anderem die Marbachegg im Luzerner Entlebuch bekannt. Am Bömmeli im Appenzellerland wird unter anderem auch Grasskifahren angeboten. Die Sportbahnen Atzmännig AG bieten sogar Kurse für Gruppen an. Auf dem Berg im Zürcher Oberland wurden bereits Weltcuprennen durchgeführt. Mehrere Grasskiclubs gibt es auch bereits, unter anderem in Escholzmatt-Marbach, Mumpf, Gommiswald, Wolfenschiessen, Adelboden und im Saanenland.

von Simon Wyss


 2024,    27  Jun  2016 ,   Verschiedenes
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